Brunnwirt Fuschl am See

Aus der Küche.

Rezepte zum Nachkochen.

Salzburger Nockerl

Geschichte des Salzburger Nockerls

Die Mätresse eines Erzbischofs, Salome Alt, soll das süße Aushängschild der Salzburger Kulinarik erfunden haben:

Das Salzburger Nockerl.

Eine Portion des süßen Genusses besteht aus einem „Gebirge“ von drei Nockerln, goldbraun gebacken, mit reichlich Staubzucker bestreut und auf einer Silberplatte serviert und reicht für zwei bis drei Personen. Salome Alt soll dafür vom Erzbischof mit 15 Kindern und dem Schloss Mirabell beschenkt worden sein!

Auch  in der Operette werden sie besungen, die Salzburger Nockerl!

"Süß wie die Liebe und zart wie ein Kuss.... ein himmlischer Gruß..."

...so heißt es in Fred Raymonds schwungvollem Operettenklassiker "Saison in Salzburg" aus der Vorkriegszeit!

Rezept für „Salzburger Nockerl“

  • 5 Eiweiß
  • 10 El Zucker
  • 1 Kl Mehl
  • 1 Dotter
  • etwas Rum
    1. 5 Eiweiß werden mit 10 El Zucker geschlagen bis sie steif sind. Dazu füge man 1 Eidotter, 1 Kl Mehl und etwas Rum.
    2. In einer feuerfesten Form werden nun 3 Eßlöffel Butter, 1 Eßlöffel Staubzucker und 2 Eßlöffel Milch verrührt und erhitzt.
    3. Aus obiger Masse werden 3 Nockerln geformt, in das feuerfeste Geschirr gegeben und in einem heißen Rohr gebacken, bis sie goldbraun sind. (ca. 160 Grad)
    4. Mit Staubzucker bestäuben und sofort servieren.